Körperliche Blockaden bei Klienten im Coaching

Ich bin frisch von einer Weiterbildung zurückgekehrt.

Um meine, durch die Nebenwirkungen der Krankheit hervorgerufenen, körperlichen Defizite auszugleichen fehlten mir aus der Kampfkunst einige Bewegungstechniken, die man sowohl für Kräftigung und Dehnung aber auch im besonderen Maße zur Meditation nutzen kann. Leider bietet der Kampfkunstverband diese Option nur noch in sehr abgeänderter Form an, welche meiner Meinung nach ineffektiv ist. Also habe ich mich entschieden den C-Trainer in der Bewegungslehre nach Liebscher & Bracht für mich zu erarbeiten.

Erschreckend war für mich, wie mein Körper so viel Potential abbauen konnte. Allerdings habe ich schon nach den ersten Übungen festgestellt, wie effizient die einzelnen Übungen meine Körperfunktionen wieder verbessert haben. 4 Tage intensives Training, Anatomie der Muskeln, Kräfigungsübungen und intensives Dehnen des gesamten Körpers geben mir nun das Handwerkszeug für die weitere Arbeit mit meinem Körper.

Im Sinne meines Konzeptes "Körper, Geist, Seele" ist es mir wichtig, die Klienten vor dem Beginn eines Coachings nach körperlichen Beschwerden zu fragen und erst diese über Schmerztherapie oder Bewegungen zu lösen. Häufig werden seelische Probleme durch körperliche Blockaden ausgedrückt, weil unser Körper sich mit uns auf diese Art verständigt, wenn wir auf geistiger Ebene nicht auf seine Signale reagieren. 

Ein Beispiel: ""Was wollen Sie für sich in dem Coaching erreichen?" darauf erzählt der Klient von seinen Schwierigkeiten in einem Projekt mit den anderen Projektbeteiligten. Er ist derzeit nicht in der Lage die benötigten Kapazitäten für dieses Projekt an einen Tisch zu bekommen, weil alle mit ihren eigenen Zielen beschäftigt sind. Auf meine Frage, ob sich damit körperliche Beschwerden eingestellt haben, antwortet er mit seinen Nackenschmerzen. Nachdem wir die Ziele in der ersten Sitzung erreicht hatten, lege ich dem Klienten ans Herz einen Schmerztherapeuten zu besuchen. 

Nächster Termin. Der Klient teilt mir mit, dass durch die Lösung der Nackenschmerzen, auch die Lösung für sein Problem vor seinen Augen liegt und er erzäht mir von seinem Plan. In dieser Sitzung verfeinern wir seine Methodik zur Umsetzung, gehen mögliche Widerstände durch und formulieren die Argumente in Wir-Botschaften. Damit war dieses Coaching in 2 Sitzungen für den Klienten erfolgreich beendet.

Für mich ist klar: Egal welche Probleme oder Herausforderungen die Menschen mit sich tragen, wir müssen die Blockaden in allen drei Bereichen lösen. Dabei besteht die Möglichkeit, dass bei der Lösung nur einer Blockade auch die anderen verschwunden sind. Körperliche Beschwerden sind sehr leicht zu lokalisieren: "Wo tut es weh? Zeigen Sie mal!" Damit beschreibt der Klient schon wo der Schmerz sitzt und wie er verläuft. Daran kann man sofort arbeiten. Geistige Probleme oder Herausforderungen ("Ich weiß nicht ob ich es schaffe oder wie ich es schaffe) sind durch klassisches Coaching ebenfalls zu lösen. Dabei ist die Dauer der Lösung sehr different.

Bei Seelischen Problemen kann es durchaus sehr komplex werden und manchmal sind therapeutische Maßnahmen unumgänglich. Häufig sind sie im spirituellen Bereich zwar nicht lösbar, aber der Umgang wird erheblich vereinfacht und erleichtert.

In Kürze wird es ein komplett neues Seminar von mir geben, welches Hilfe zur Selbsthilfe vermittelt und alle notwendigen Komponenten beeinhaltet. Darauf freue ich mich und mache jetzt weiter meinen Körper fit, damit der Geist frei arbeiten und die Seele sich daran erfreuen kann.

Bis bald!

Der Weg ist das Ziel...

... ist eines meiner Lebensmottos. Gestern habe ich darüber nachgedacht: Ist es eventuell nicht nur ein Motto sondern ein Prinzip? Während ein Motto einen Leitgedanken darstellt, der für mich eher eine Lebenseinstellung ist, ist ein Prinzip eine Gesetzmäßigkeit, die üblicherweise schwer zu verändern oder anzupassen sind. Nachdem ich die Begrifflichkeiten für mich geklärt hatte, war klar - Es ist und bleibt ein Motto, denn ich habe mir ein "smartes" Ziel gesetzt (nach langer Zeit mal wieder).

Ich werde am 19. April 2015 den HAJ-Marathon in voller Länge (ich mache keine halben Sachen) mitlaufen. Von guten Freunden, die diese Disziplin schon desöfteren gelaufen sind, kommen Warnungen, ein Arzt sagt, nicht laufen, weil es die Gelenke zerstört. Der andere sagt, tolles Ziel, kein Problem.

Trotz aller Warnungen, werde ich es doch tun. Die Anmeldung habe ich schon durchgeführt, die Gebühr bezahlt. Ich fühle mich der Sache gewachsen und freue mich auf die Herausforderung. Und: Ich habe kirchlich-geistlichen Beistand, weil unser Dorfpastor mit mir zusammen läuft. Was soll da noch schiefgehen?

Bis zum 19. April ist der Weg zum Marathon mein Ziel.

Danke für Ihre Aufmerksamkeit

Nachwuchsförderung

Schon letztes Jahr war Tim immer öfter deprimiert wenn sein Fußballteam verloren hatte. "Ich melde mich ab!" waren seine Worte dann häufig. Wir haben letztes Jahr dann begonnen mit einem Trialbike zu üben.

Dabei war dann schnell klar: Tim will mit Papa biken! Also hat Papa erstmal Freunde mit Kindern angerufen und nach Ausrüstungsteilen gefragt, denn Sicherheit beim eigenen Nachwuchs geht vor! Es hat auch nicht lang gedauert und wir hatten bis auf Helm und Bike alles zusammen.

Den Helm und das Bike haben wir dann im Frühjahr gekauft. Ausstattung vollständig. Erlaubnis der Mama erhalten (o.k., sie hat die Augen verdreht aber es stillschweigend akzeptiert - danke dafür). Wir konnten also loslegen. Doch leider hat das Wetter nicht so richtig mitgespielt und nichts ist schlimmer als an einem kalten, feuchten, verregneten Tag ein Kind in einen neuen Sport einzuführen.

Aber heute war es klar, trotz Feuchtigkeit war es relativ warm. Ich musste mein Bike noch zusammenschrauben, alle Klamotten in den Kombi gepresst und los. Wir sind in den Deister gefahren. Ü30, die offizielle Downhillstrecke der Deisterfreunde e.V. (ich muss wohl jetzt auch mal in den Verein eintreten, schließlich tun die viel für unseren Sport...), haben wir als ersten Startpunkt festgelegt.

Erstmal hat Papa das Bike den Berg hochgeschoben und ist neben Tim hergelaufen, um die ersten paar Fahrten zu unterstützen. Nach der dritten Abfahrt war die Haltung auf dem Bike nahezu perfekt und Tim ist allein gefahren. Nur zwei Stürze, einer auch schmerzhaft hat er hinter sich gebracht.

Die Bilanz: Eine leichte Prellung an der Hüfte, einen fröhlichen Jungen, einen stolzen Papa und jede Menge Dreck zuhause. Aber das mit Mario's Hilfe geschnittene Video hat sogar Mama's Augen zum Glänzen gebracht.

Die nächsten Tage geht es weiter. Wir freuen uns schon.

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Thorsten Ebeling

Businesstrainer und Businesscoach
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Geschäftsführer und Gesellschafter fluid24 Hydraulikservice

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