Keine Zeit für Führung! Wenn unnötige Meetings wertvolle Stunden rauben

Keine Zeit für Führung! Wenn unnötige Meetings wertvolle Stunden rauben

Kennen Sie das auch? Montag 10 Uhr: Wieder mal muss ich zum Wochenstart-Meeting. Ich habe schon total vergessen warum wir dieses Meeting eingeführt haben und zu welchem Ziel es führen soll. Am liebsten würde ich da gar nicht mehr hingehen. Es hat mich in den letzten sechs Monaten überhaupt nicht weitergebracht. Doch was denken die Kollegen, wenn ich nicht mehr dort hingehe? Wie sieht das mein Chef?

Ich bin immer etwas früher da und auch immer gut vorbereitet, obwohl häufig keiner wissen will, was ich vorbereitet habe. Einige Kolleginnen und Kollegen kommen zu spät zum Meeting und alle anderen warten dann auf sie. Meist gab es noch ein wichtiges Telefonat. Die meisten anderen Teilnehmer sind nicht so gut vorbereitet wie ich und oft kommen keine Beiträge aber umso mehr Fragen, die eher verwirrend sind als zielführend. Konsequenzen gibt es nicht.

Kommt Ihnen eine solche Situation bekannt vor? Hier herrscht vor allem eines: Handlungsbedarf. Es braucht dringend eine neue Meetingkultur geprägt von Eigenverantwortung und Verantwortung gegenüber den Unternehmenszielen.

Alles nur Zeitverschwendung?

Es herrscht allgemeiner Teilnahmezwang, aber ein klarer Nutzen ist nicht zu erkennen? Die zahlreichen Beiträge werden als Zeitverschwendung empfunden und führen zu keinem Ziel? Eine gute Vorbereitung wird von den Teilnehmern nicht wertgeschätzt? Hier stellt sich die Frage: Wozu überhaupt ein Meeting ansetzen?

In solchen Fällen gilt es an der Meetingkultur zu arbeiten, die auf der Basis von Konsequenz, Vertrauen und Wertschätzung gründet und Motivation sowie Effizienz signifikant steigert. Eine gute Meetingkultur lässt außerdem mehr Zeit für Führung, sorgt für eine schnellere Vernetzung und einen zielorientierten Informationsfluss sowie schnellere Entscheidungen. 

Schluss mit Meetings …

  • ohne adäquate Vorbereitung

Wer unvorbereitet zum Meeting kommt, muss konsequent ausgeschlossen werden. Wer braucht schon Mitarbeiter, die nichts beizutragen haben oder sich keine Gedanken über die Ziele eines Meetings machen?

  • ohne klares, messbares Ziel

Teilnahmen an Meetings sollten an die potenziellen und benötigten Teilnehmer „verkauft“ werden. Eine Merkmal-, Vorteil-, Nutzenargumentation könnte dabei hilfreich sein. Dann ist auch allen das Ziel und der eigene Nutzen klar.

  • ohne minutiös geplante Agenda

Verlässlichkeit und Termintreue sollten Grundwerte für Meetings sein. Was spricht dagegen, Themen, die mehr Zeit benötigen zu vertagen und dann ausführlicher mit dem richtigen Teilnehmerkreis zu bearbeiten? Damit ist auch eine minutiös geplante Agenda einhaltbar.

  • ohne Teilnehmervorbereitung

Unvorbereitete Teilnehmer zu bitten das Meeting zu verlassen, zeigt Konsequenz im Führungsverhalten und sorgt gleichzeitig dafür, dass die Qualität des Meetings extrem steigt. Nur leider sind Führungskräfte niemals so konsequent.

  • mit Teilnahmezwang

Warum soll ich eine Stunde meiner wertvollen Zeit in einem Meeting verbringen obwohl mich nur 10 Minuten davon berühren? Mit einer verlässlichen Agenda könnte ich genau zu dem Thema kommen, zu dem ich gebraucht werde oder welches mich interessiert und voranbringt.

  • ohne Nutzen für mich als Teilnehmer

Was soll ich da, wenn ich keinen Nutzen für mich, mein Team oder mein Projekt habe? Dies sind durchaus berechtigte Fragen, die eine klare Antwort fordern.

Mit einer guten agilen Meetingkultur wandelt sich allgemeines „genervt sein“ in Freude an Ergebnissen, Resignation entwickelt sich zu motivierender Zielorientierung und aus Ausgrenzung wird ein Zusammengehörigkeitsgefühl. Probieren Sie es doch einmal aus.

Wenn Sie mit dem Wandel beginnen wollen, melden Sie sich für ein erstes kostenfreies Gespräch unter +49 5031 7056934.

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