Zauberhafte Insel mit Abwechslung

Zauberhafte Insel mit Abwechslung

Ich habe mich auf La Palma eingelebt und meine Tage neu strukturiert. Angepasst an die neue Kultur in der mich bewege. Mit meinen beruflichen Aufgaben bin ich auf dem Laufenden, Platz für die geplanten Erweiterungen. ein paar Fakten will ich ich dir heute auch wieder mitteilen.

Die gesamte Reise dient dazu meine Persönlichkeit weiter zu festigen und meine Lebens-Vision auf den Prüfstand zu stellen. Ich habe davon sehr klare Vorstellungen und diese seit langem als Visionboard festgehalten.

Du wirst einige Impulse in Bezug auf #konsequentfuehren erhalten. Die alltäglichen Dinge, die uns widerfahren, sind hervorragend zum Üben und Nachdenken geeignet. Meine Hündin Abby, 8 Monate jung, ist dabei meine Sparringspartnerin. Lass dich überraschen, welche guten Ansätze sie mir zeigt.

Äußere Umstände, die nicht veränderbar sind

Die spanische Kultur unterscheidet sich von der deutschen in eingien Aspekten. Die Kultur auf La Palma, der “Palmeros” ist noch ein wenig mehr besonders als die spanische. Der Stolz der “Hidalgos” ist bei den Palmeros noch extremer ausgeprägt. Vor 9 Uhr morgens passiert hier kaum etwas. Um 14 Uhr beginnt die Siesta. Da geht bis 16 Uhr nichts mehr. Abendessen geht bis ca. 21 Uhr. Vor 23 Uhr geht hier niemand schlafen. Doch nicht nur die Zeiten sind anders.

Das Wetter auf der Insel spielt momentan verrückt. Beeinflusst von den vorbeiziehenden Sturmtiefs ändert sich das Wetter hier stündlich, je nachdem wo ich mich gerade aufhalte – das Wetter ist hier ein ganz eigenes Phänomen und eine Wissenschaft für sich. Grundsätzlich gibt es zwei große Klimazonen auf der Isla Bonita, die Ost- und die Westseite, die durch einen Gebirgszug bis zu einer Höhe von 2.426m (Roque de los Muchachos” bis nach Los Canarios im Süden geteilt werden. Innerhalb dieser Klimazonen findet man etliche Mikro-Klimazonen, die allesamt ihr eigenes Wetter, abhängig von Wind und Großwetterlage produzieren. Wenn es in El Paso bei 14 Grad regnet, ist in Tazacorte 21 Grad warm und sonnig. Obwohl es nur wenige Kilomter auseinander liegt.

Ich wollte dir eigentlich meine neue Struktur meines Tagesablaufes aufzeigen… dabei habe ich festgestellt, dass ich kaum  Struktur habe. Die Bedürfnisse von Abby stehen jederzeit an erster Stelle. Natürlich springe ich nicht sofort, sondern beende die Tägigkeit erst. Je nachdem wie konsequent ich ihr das Fressen einteile, kann ich die Zeiten etwas berechnen. Auch mit ein bissel Ausdauertraining ist es mir gelungen, die Pinkel-Pausen zu reduzieren :-). Abby meldet sich meist gegen 8 Uhr morgens das erste Mal. Gegen 11 Uhr das zweite Mal und ca. 15, 18, 21:30 nochmal.

Die Zeiten dazwischen fülle ich mit den Tätigkeiten, die mir in dem Moment Freude machen. Es gibt allerdings noch eine zweite Priorität, die nur wenig unter der ersten liegt: Meine Premiumkunden! Für sie bin ich jederzeit erreichbar. Also plane ich meine Aktivitäten so, dass ich auch sicher in gewissen Zeitabständen erreichbar bin. Das klappt bisher so gut, dass ich mit allen Projekten auf dem Laufenden bin. Obwohl ich deutlich weniger Zeit in die Arbeit investiere. Ich bin davon überzeugt, dass meine Arbeitsatmosphäre, meine Themen und Aufgaben sowie maximal mögliche Freiheit zu meiner Effizienz beigetragen haben.

Ohne eine Tagesstruktur würde ich mich verlieren. Deshalb ist es toll, Abby dabei zu haben. Um dem Wetter und meinen kleinen Abenteuern gerecht werden zu können, muss ich mir in den Zeiten die Flexibilität bewahren, jederzeit umdisponieren zu können.

Exkurs


Tipp

Flexibilität ist eine soziale und/oder persönliche Kompetenz. Flexibilität beschreibt, wie jemand auf Veränderungen und Störungen reagiert und ob man trotz Störungen und Veränderungen weiter an der Erreichung von Zielen und am Erfolg arbeitet oder ob einen dies stört, vielleicht sogar ängstigt und Widerstände hervorruft. Man könnte diesen Faktor also auch mit “Anpassungsfähigkeit” übersetzen.

Herr Kaufmann ist einer der erfolgreichsten Vertriebsmitarbeiter eines größeren Unternehmens. Seine Kollegen fragen ihn warum sein Umsatz zu hoch ist und wie es ihm gelingt den Kundenkontakt so vorbildlich zu gestalten. Daraufhin antwortete Kaufmann folgendes:„Mein Ziel ist es natürlich, meinem Kunden die Produkte unseres Unternehmens überzeugend zu verkaufen. Auf dieses Ziel arbeite ich systematisch hin, indem ich mir einen Plan mache, welche Kunden ich in welcher Zeit besuchen will und wie meine Verkaufsargumente aussehen können. Dabei kommt es häufig vor, dass Kundentermine platzen…

Vielen Menschen fällt es unglaublich schwer, sich anzupassen. Manche wollen sich auch gar nicht anpassen. Doch für diejenigen, die ihre Kompetenz in diesem Bereich verbessern wollen gibt es eine positive Nachricht: Flexibilität ist erlernbar! Das beginnt schon mit der Anpassung an das Team oder auch die Anforderungen der Kunden, Arbeitszeiten, Prozesse, Kultur, etc. – schau dir doch mal den Online-Kurs “FLEX” dazu an. Dort erfährst du auch wie die Geschichte mit Herrn Kaufmann weitergeht.


Exkurs Ende

Auf in den Norden

Obwohl ich weiß, das das Wetter in den anderen Teilen der Insel wesentlich nasser und kühler ist, fahre ich in die Einsamkeit, um einige Projekte konzentriert voranzubringen. Ich verlasse die Sonnenseite der Insel. Also erstmal 600m auf steilen Serpentinen den ersten Hang erklommen. Hurra! Die Sonne ist noch da. Mein erster Halt ist im “Refugio Tinizara” auf ca. 1.100m mitten im Pinienwald. Nach einigem rangieren steht der Camper halbwegs in Waage. Abby darf sofort in die Freiheit und geht auf Erkundungstour.

Hier lerne ich Max, Denise und Paul kennen. Tolle offene Menschen. Paul spielt mit Abby und wir “Erwachsenen” kommen locker ins Gespräch. Später treffen wir uns noch mal wieder. Nach einem kurzen Erkundungsgang dämmert es und ich hänge ein Handtuch und meine Regenjacke zum trocknen an die Markise und ziehe mich ins geheizte Zuhause zurück. Draussen sind nur noch 13 Grad. Nachts um 3 Uhr weckt mich ein Knall. Ich schrecke hoch. Weiß sofort: Die Markise. Raus aus dem Bett, in die Klamotten, Tür auf, Markise eingefahren sind gefühlt innerhalb von 60 Sekunden abgelaufen. Jetzt noch mit der Taschenlampe die Regenjacke und das Handtuch wiederfinden. Ich friere, denn meine Klamotten sind/ist eine Badeshort. Wieso ist jetzt die Batterie alle? Wo habe ich bloß die Ersatzbatterie?

Lange Rede, kurzer Sinn: Ich habe dann mit dem Iphone geleuchtet und die Ersatzbatterie habe ich bis heute nicht wieder gefunden. Ich werde berichten, wenn ich sie habe. Ich gehe wieder ins Bett und kuschele mich in alle Decken ein, die ich mit habe. Die ganze Nacht wackelt die Karre im Sturm. Die hohen Pinien stehen ja hoffentlich fest verankert…

Am nächsten Morgen regnet es Bindfäden und der Wind weht mit 6-7 bft. den Berg hinab den wir jetzt rauf wollen. Egal. Alles wasserfest verpackt, Sandwiches und Abby-Leckerlis sowie ausreichend  Wasser eingepackt und los. Die erste Stunde hat es nur geregnet, doch die Stimmung in der Landschaft war traumhaft ruhig, friedvoll und wunderschön. Danach gab es einzelne Sonnenlöcher in den Wolken und die Stimmung veränderte sich hin zu erwachen und energievoll. Ein Teil unseres Weges führte uns durch die Weinberge der Isla Bonita. Auf dem Weg zum Camper treffen wir Nana und ihren kleinen wilden Hund und lassen sie noch etwas spielen. Wir setzen uns in den Camper und trinken etwas. Plötzlich springen die schlammüberdeckten Hunde ins Auto, einmal rechts unter den Tisch, um das Tischbein herum und auf der anderen Seite wieder raus. Du kannst dir vorstellen, was ich den Abend noch gemacht habe…

Nachdem ich morgens einen Kaffee getrunken und alles wieder sauber hatte, haben wir uns auf den Weg nach La Fajana gemacht. Der Flecken mit seinem Leuchtturm liegt am nördlichsten Punkt der Insel und ist vergleichbar mit der rauhen Küste der Bretagne. Auch das Mikroklima ist hier eher wie Nordsee bei 15 Grad. Ein Hoodie oder eine Mütze trage ich hier standardmäßig. Die Fahrt dorthin dauert in etwa eine Stunde und führt über eine traumhafte Serpentinenroute durch den grünen und farbenreichen Norden. Es gibt nur kleine Brücken und jeder Barranco, jeder Berg wird umfahren. Hier muss ich auf jeden Fall einige Tage zum Wandern her. In La Fajana gibt es ein Salzwasserschwimmbad, das vom Meer gespeist wird. Da war ich Baden. Eiskalt, erfrischend und belebend. Die Nacht verlief ruhig.

So bin ich morgens aufgewacht:

La Fajana

Ich mache mich auf den Weg nach Santa Cruz zum Gas auffüllen. Abends treffe ich mit Philipp zum Essen und austauschen. Abends mache ich mich auf den Weg in den Süden. Davon später mehr…

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Thorsten Ebeling Unternehmer Mentoring und konsequent führen Anonym hat 4,87 von 5 Sternen 83 Bewertungen auf ProvenExpert.com