Vulkanasche: Fluch oder Segen?

Vulkanasche: Fluch oder Segen?

Nach gut 5 Wochen Pause der Berichterstattung geht es jetzt weiter. Ich bin von einigen direkt angesprochen worden, warum ich so lange nichts geschrieben habe. Ich hatte einfach keine Lust dazu. Das darf sein und ich habe mir die Freiheit herausgenommen, das für mich allein zu entscheiden.

Die gesamte Reise dient dazu meine Persönlichkeit weiter zu festigen und meine Lebens-Vision auf den Prüfstand zu stellen. Ich habe davon sehr klare Vorstellungen und diese seit langem als Visionboard festgehalten.

Du wirst einige Impulse in Bezug auf #konsequentfuehren erhalten. Die alltäglichen Dinge, die uns widerfahren, sind hervorragend zum Üben und Nachdenken geeignet. Meine Hündin Abby, 8 Monate jung, ist dabei meine Sparringspartnerin. Lass dich überraschen, welche guten Ansätze sie mir zeigt.

Warum der Süden nicht immer unbedingt warm sein muss

Mit meiner Reise in den Süden der Isla Verde will ich die andere Seite des Lavastroms betrachten und einige Freunde besuchen, die sich im Süden der Insel aufhalten. Normalerweise wäre das eine Fahrt von 30 Minuten. Durch den Lavastrom bin ich allerdings gezwungen einmal um die gesamte Insel zu fahren. Den meisten “Residents” auf der Insel ist das schon zuviel. Mir macht die Fahrt über diese schöne Insel viel Freude, denn es gibt viel zu staunen auf dem Weg dorthin.

Mein erstes Ziel ist Mazo, das liegt ca. auf halber Höhe der Insel und die Gegend zeichnet sich durch sehr viel grün und viele Pflanzenarten aus. Auch der blaue Eukalyptus wächst hier und zwischendrin sind immer wieder Mangobäume zu sehen (lecker…). In Mazo gehe ich in der Ferreteria einkaufen, um bei meinen Freunden Asche (la ceniza) zu schaufeln und das Haus wieder bewohnbar zu gestalten. Ich bin dann einige Tage dort geblieben und habe viel gelernt, viel geschafft, viel erkannt und entdeckt sowie ein Menge Impulse gesammelt für die Ausgewogenheit meines Lifestyle´s und meiner beruflichen Tätigkeiten, die leicht ineinander verschwimmen und gar nicht mehr so trennscharf sind.

Im Anschluss habe ich in der Region die Stellplätze für meinen Camper erkundet und getestet, wie es ist mit Abbby an den Strand zu gehen. Siehe da! Die Spanier werden langsam aber sicher zu Hundefreunden… viele Strände sind aufgrund der Gaskonzentration des Vulkans noch gesperrt. Doch der Straßenbau über das frische Lavafeld geht voran. Einige Ortschaften werden zur Zeit wieder langsam besiedelt, doch es fehlt einfach noch an der Infrastruktur. Läden sind noch geschlossen, die Wasserversorgung lässt zu wünschen übrig und soziale Kontakte sind schwer zu realisieren, weil einfach noch zu wenige Menschen in ihre Häuser zurückgehen.

Das Campen auf der Insel wird derzeit von der Polizei geduldet und großzügig bewertet. Allerdings erwarte ich im nächsten Jahr eine Regulierung. Es wird sicherlich nicht mehr ganz so einfach sein, einen ruhigen und erlaubten Stellplatz zu finden. Schauen wir mal. Ich lerne jetzt die Insel etwas intensiver kennen, bewege mich mit Abby weg vom Camper in die Wildnis der Insel. Viele Bilder in der Region Las Manchas lassen mich in Tränen ausbrechen. Die Zerstörungen an Natur und der kleinen Paradiese macht mich fertig. In dieser Zeit denke ich viel nach, auch über die Lage auf der Welt. Ich bin erschüttert und es macht mir Angst. Für ich steht fest: Ich brauche eine Fluchtmöglichkeit aus Zentraleuropa raus… diese Idioten und Abgedrehten Charaktere, die sich weltweit an der Macht befinden sind für mich unberechenbar.

Der Süden Europas, die Kanaren, erscheinen mir geeignet für eine Existenzverlagerung. Da steckt noch viel Arbeit hinter… Aber der Süden ist eben nicht automatisch warm. Auf La Palma haben wir Temperaturschwankungen von -5 bis +30 Grad, je nachdem in welcher Höhe und Mikroklimazone man sich gerade befindet. Der Süden war immer etwas sonniger in der Winterzeit. Der neue Vulkan ist immer noch rastlos und spuckt nach den Erdbeben (immer noch 20-30 Beben täglich mit Stärken um die 2.0) Unmengen an Gasen in die Luft. Diese Gase scheinen sich mit dem Wasser in der Luft zu verbinden. Dadurch ist eine sehr starke Wolkenbildung am Berg zu beobachten, die die Sonne hinter der Wolkenschicht verschwinden lässt. Bleibt das so oder wird sich das wieder normalisieren?

Ich habe da drüben auch ein wenig gefroren und bin über meine Heizung und das Warmwasser sehr glücklich. Darauf werde ich nicht verzichten.

Exkurs


Tipp

Keine Lust! Schnell mal unüberlegt ausgesprochen.

Einer deiner Mitarbeiter teilt dir mit, er hätte keine Lust auf diese Aufgabe. Welche Gefühle melden sich bei dir und wie gehts du damit um?

Konsequent führen bedeutet in diesem Kontext, das Aussprechen der Gefühle zu einem Thema oder einer Situation zu fördern. Doch wie können wir es schaffen, dass sich Mitarbeitende öffnen? Das ist völlig einfach.

Du bist Vorbild. Mach´es vor! Öffne dich selbst und nehme die Reaktionen als Motivation weiterzumachen. Höre nicht auf. Irgendwann öffnet sich mal jemand als erstes. Dann sorge dafür, dass diese Person eine ausserordentlich positive Erfahrung damit macht. Das sorgt für Glückshormone und Sucht 😉 – Die Chance der Wiederholung und der Berichterstattung ist hoch.

Beispiel: Du möchtest dafür sorgen, dass deine Mitarbeitenden am Freitag früh alle beisammen sind und die letzte Woche reflektieren und Lessons Learned definieren? Dann gehe wie folgt vor:

  1. Frage diejenigen, die immer sofort dabei sind, ob sie interessiert sind.
  2. Sorge dafür, dass durch die Teilnahme Vorteile entstehen (z.B. Frühstück).
  3. Sei ein Vorbild, gehe mit gutem Besispiel voran, bleib transparent, lebe Wertschätzung der Teilnehmenden und drücke deine Freude und Dankbarkeit aus.
  4. Die Teilnehmenden werden darüber reden.
  5. Andere kommen dazu.
  6. Einfach, oder? Wenn es nicht funktioniert, liegt es an DEINER Einstellung dazu! -> Informationsgespräch?

Du aknnst damit sogar dafür sorgen, dass die Mitarbeitenden eine halbe Stunde eher und unbezahlt an dem Meeting teilnehmen. Der NUTZEN muss einfach überzeugend sein.


Exkurs Ende

Ceniza – Ist Vulkanasche eher ein Fluch oder ein Segen?

Die Asche ist überall. Es wird davon ausgegangen, dass die Aschewüste in der Region Las Manchas auf dei nächsten 20-30 jahre so bleibt. Die Asche wird sehr schnell als Pest bezeichnet, weil sie eben viel zerstört oder unter sich begräbt. Und doch trägt zur Erneuerung der Planetenoberfläche bei und lässt neues Land enststehen und fruchtbar werden, denn die Asche sit zum Teil sehr fruchtbar.

“Ein Vulkanausbruch hinterlässt zunächst eine scheinbar zerstörte Landschaft. Lava- und Ascheschichten scheinen alles abzudecken. Und auf dem schroffen erkalteten Lavastrom wächst kurz nach dem Ausbruch nichts. Doch das ändert sich bald. Denn vulkanische Böden sind besonders fruchtbar, weil die ausgeworfene Asche wichtige Pflanzennährstoffe enthält. So ist sie reich an Phosphor, Kalium und Calcium. Durch Wasser, Wind, Sonne und Frost bildet sich bald schon eine dünne Bodenschicht auf dem Gestein. Auf diesem Boden finden Pflanzen viele Nährstoffe. Vulkanische Asche speichert Wasser und gibt es an den Boden ab. Die Vulkanasche wirkt wie ein Dünger und steigert somit die Ernteerträge. Deshalb wachsen gerade in milden Klimazonen an den Hängen von Vulkanen besonders gut. Am Ätna gibt es Zitronen, Orangen, Mandarinen, aber auch Wein, Oliven oder Feigen. Und auf 1.000 Metern kann man noch Weizen, Kirsch- und Apfelbäume finden.”

Quelle: Was ist was?

Fazit: Ob die Asche nun Gold oder Pest ist, entscheidest du selbst mit deiner Bewertung. Du solltest dich eher fragen, was für dich die schönere Variante ist und dir weiterhin ein erfülltes Leben bescherrt. Gerade für diejeingen, die ihr Heim und ihre Werte verloren haben fällt eine positive Einstellung schwer. Die betroffenen Menschen, die ich kenne, sehen das durchaus positiv. Trotzdem kommt immer wieder mal die Trauer über den Verlust an die Oberfläche. Das darf und muss auch sein, damit eine langfristige Heilung eintritt. Doch der Lebensmut soll bleiben.

Ich wünsche folgenden Personen ganz viel Kraft, Ausdauer und maximale Unterstützung bei der Wiederherstellung eines normalen Lebens:

  • Philipp
  • Bernd
  • Acerina
  • Tatjana
  • Heike
  • Katharina
  • Reinhard
  • Manfred
  • Jürgen
  • Nana
  • Christina
  • Dominik
  • Theresa
  • Michel
  • Toni
  • Vivian und Henry
  • … und diejenigen, die ich gerade nicht ehr auf dem Schirm ahbe oder die ich gar nicht kenne.

Wie es weiter geht…

Mein Business funktioniert einwandfrei in dieser Zeit. Ich behaupten sogar, es läuft viel einfacher als vorher. Zumindest fühlt es sich für mich so an. Der Abwechslungsreichtum der Insel tut den Rest. Hier kann ich 5-10 Jahre verbringen ohne gr0ßartig das gleiche zu sehen und zu erleben. Die Überlegung, diese Reise zu wiederholen verstärkt sich derzeit bei mir.

Lasst Euch überraschen, demnächst switche ich von Blog auf Youtube. Hast du meinen Kanal schon abonniert? Nein? Na dann wird es Zeit. Bis bald!

Freiheit und Wohlstand durch Unternehmer Mentoring:

https://konsequentfuehren.de

 

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